Schweißhunde

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Schweißhunde werden dafür verwendet, verwundetes Wild aufzuspüren. Die Verletzung  des Wildes kann beispielsweise durch einen mißlungenen Schuss oder durch einen Verkehrsunfall verursacht worden sein. Schweißhunde haben einen extrem guten Geruchssinn. Selbst bei Regen sind sie in der Lage das verletzte Wild ausfindig zu machen. Sogar am nächsten Tag sind sie noch dazu fähig die Wundfährte aufzunehmen und das verletzte Tier über Kilometer zu verfolgen.

Der Name Schweißhund kommt nicht davon, dass der Hund schwitzt (können Hunde gar nicht), sondern vom Wort "schweißen", welches in der Jägersprache soviel wie "bluten" bedeutet. Es sind also genau genommen Bluthunde. Die Ausbildung eines Schweißhundes ist extrem kostspielig. Man muss ständig mit ihnen trainieren, da sie sonst ihre Fähigkeit nach und nach verlieren. Da sich nicht jede Jägerschaft einen solchen Hund leisten kann, gibt es sogannate "Schweißhundestationen". Hier kann man im Falle des Falles um Hilfe bitten.

Bekannte Schweißhunde Rassen sind z. B.:

  • Hannoverscher Schweißhund
  • Bayerischer Gebirgsschweißhund
  • Alpenländische Dachsbracke