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Der Jagdhund unterstützt den Jäger innerhalb unterschiedlicher Einsatzgebiete. Aus diesen Aufgabenbereichen ergaben sich die Einteilungen der Jadghunde in Vorstehhunde, Apportierhunde, Stöberhunde, Schweißhunde und Erdhunde sowie die als Bracken bezeichneten jagenden Hunde.
Die Vorstehhunde zeigen dem Jäger das gefundene Wild durch lautloses Verharren an und weisen damit eine ihrer Gattung eigene und angeborene Art auf, welche durch die Ausbilder des Hundes gefördert werden.
Der Apportierhund sucht das niedergeschossene Wild und bringt es zum Jäger. Diese Jagdhunde werden ebenfalls gerne als Rettungshunde eingesetzt und helfen in ihren Einsätzen bei der Suche nach Drogen.
Die als Stöberhunde bezeichneten Jagdhunde suchen im Gelände nach Wild und geben beim Fund Laut, um das Wild in der anschließenden Aktion zum Jäger zu treiben.
Die Schweißhunde sind unter Jagdhunden die, welche das verletzte Wild während der Nachsuche aufspüren, da sie durch ihren hervorragenden Geruchssinn das blutende Tier auch unter sehr schlechten Bedingungen wittern können. So ist es ihnen möglich, auch nach vielen Stunden sowie bei Regen das erlegte Wild zu finden.
Erdhunde unterstützen als Jagdhunde bei der Baujagd, indem sie Kaninchen, Füchsen und Dachsen in deren Bau folgen können.
Die dem Laufhund ähnliche Bracke spürt zu erlegendes Wild auf und treibt es Laut gebend vor sich her, damit der Jäger es fangen oder erschießen kann.
Der Hund unterstützt schon seit Beginn seiner Domestizierung den Menschen bei der Jagd, worauf verschiedene Höhlenmalereien schließen lassen. Zahlreiche Gemälde und die Abbildung der Jagdhunde als Wappentiere zeugen von der Bedeutung des Jagdhundes für den Menschen und weisen auf den Wert dieser Tiere hin.
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