Jagdbekleidung

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Lange sind die Zeiten vorbei, als man Jagdbekleidung automatisch mit grünem Loden und Kniebundhosen assoziierte. War früher der Anspruch an die Funktionalität der Jagdbekleidung relativ eng gefasst (sie musste grün und robust sein), so gehen die Ansprüche der heutigen modernen Jägerinnen und Jäger deutlich weiter.

Der Begriff „Jagdmode“ hat heutzutage mehr Bedeutung denn je. Neue Schnitte, neue Materialien und auch neue Farbgebungen (z.B. Camouflage) erfüllen höchste Ansprüche an Komfort und eben auch an die Funktionalität.

JaegerAls Jäger/in müssen Sie Ihre Jagdgarderobe auf unterschiedliche Jagdsituationen zusammenstellen. Da gibt es weitaus mehr, als die grobe Unterscheidung zwischen Sommer- und Winterjagdbekleidung. Was eine „einfache“ Jagdjacke alles bieten sollte, beschreibt ein Markenhersteller sinngemäß so: sie muss über Achsel-Ventilationsöffnungen verfügen, große Kombi-Pattentaschen mit ausklappbaren Patronentaschen haben, sollte über rgeulierbare Ärmelbündchen und verstärkte Schulterpartien verfügen. Sie sollte der Jägerin / dem Jäger optimale Bewegungsfreiheit gewähren, atmungsaktiv und wasserabweisend sein. Dabei – und das ist ein Qualitätsmerkmal – darf sie nicht zu schwer sein. Jedes Gramm zuviel belastet bei der praktischen Jagdausübung. Dies ist ein wichtiges Kriterium, auf das Sie bei der Auswahl Ihrer Jagdbekleidung achten sollten. Ein weiteres wichtiges Kriterium: die Jacke (wie Jagdbekleidung im allgemeinen) muss „leise“ sein. Bei minderwertiger Jagdbekleidung kommt es vor, dass diese aufgrund der verwendeten Materialien bei Bewegung zu sehr raschelt – ein absolutes Unding in vielen Jagdsituationen. Diesbezüglich hat der althergebrachte Loden auch heutzutage noch Vorbildcharakter.

Loden ist auch derzeit nicht total „out“. In verschiedenen „Klassik-Linien“ wird er weiter verarbeitet und erfolgreich angeboten. Manch Waidmann wird bei der winterlichen Drückjagd seinen dicken Lodenmantel nicht missen mögen. Die moderne Jagdbekleidung bietet aber auch Alternativen.

Während die in Mode gekommenen Wachsjacken sich als robuste und praktische Jagdbegleiter in den wärmeren Jahreszeiten erweisen, hat Fleece / Faserpelz auch den Jagdmodenbereich für die kalte Jahreszeit erobert. Es gibt – um bei dem Beispiel der Jagdjacken zu bleiben – Fleece-Jacken bei einem namhaften Jagdausrüster, bei denen die Preisspanne zwischen 30 und 200 Euro liegt. Bekannte und renommierte Hersteller, die über die Outdoor-Schiene auch den Modemarkt für den Normalverbraucher erobert haben, haben ebenfalls Sortimente speziell für Jäger entwickelt. Wie in vielen Fällen, so zahlt sich häufig die Qualität aus, und das Mehr an Ausgaben bei der Anschaffung bereitet dafür um so mehr Freude und eine höhere „Lebenserwartung“ der Jagdbekleidung.