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Die Jagd besitzt eine lange Geschichte und ist beinahe genau so alt, wie die Menschheit selbst. Die Notwendigkeit der Jagd lag damals im Nahrungserwerb und dem Gewinn von Tierfellen als Rohmaterialien für Schmuck, Kleider und Gebrauchsgegenständen. Im Laufe der Zeit hat sich die Bedeutung der Jagd verändert, mittlerweile dient sie der Freizeitgestaltung, der gesellschaftlichen Repräsentation sowie dem Erhalt des ökologischen Gleichgewichts. Die Jagd dient allerdings nach wie vor der Nahrungsgewinnung, das Fleisch wild lebender Tiere ist nämlich von einer wesentlich höheren Qualität als das von gezüchteten Tieren.
Der Mensch wird als "Jäger und Sammler" bezeichnet, dieser hat bereits in der Altsteinzeit gejagt und so genügend Nahrung für sein Überleben gesammelt. Die tierischen Nebenprodukte wie Werkzeuge, Fellbekleidungen, Decken, Tragetaschen und Zelte waren oftmals überlebenswichtig. Die Jagd prägt den Menschen, mit der zunehmenden Sesshaftigkeit wurde sie jedoch wesentlich seltener praktiziert. Mit der Zeit wurde die Jagd nur noch gelegentlich als Freizeitvergnügen ausgeübt. Sie wurde im alten Griechenland durch die Göttinen Diana und Artemis dargestellt, im Christentum war der Heilige Hubertus Jäger. Im Mittelalter wurde die Jagd zu einem Privileg des Adels und hoher kirchlicher Würdenträger. Während der Klerus Hochwild jagen durfte, musste sich der niedere Adel mit niederem Wild wie Hasen und Rehwild zufrieden stellen. Die Jagd wird heutzutage von Jägern und Jagdverbänden ausgeübt, diese haben zumeist eigene Reviere gepachtet. Neben der eigentlichen Jagd hat sich ein zusätzlicher Kult gebildet, dazu gehört unter anderem auch die typische Jagdbekleidung.
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